Cala Llombards und Cala S´Amonia

Cala Lombards ist ein überwiegend aus Ferienhäusern (in spanischer Hand) bestehendes Dorf oberhalb der gleichnamigen Bucht. Von den (auf dem Wasserweg) nahen Touristenorten Cala Figuera und Cala Santanyi ist es nach Cala Llombards mit einem Fahrzeug ein relativ weiter Weg über Santanyi und die Straße #610, von der östlich von Llombards zwei Zufahrten abzweigen, die sich weiter unten vereinigen. Außer den Anwohnern und der (im Sommer) täglichen Bootsladung aus der Nachbarschaft »verirren« sich denn auch nicht allzu viele Ausflügler hierher. Erfreulicherweise, denn so wird es am etwa 100 m breiten, von Felswänden eingefaßten Sandstrand nur selten zu voll. Besonders schön ist es an der Cala Llombards am späten Nachmittag, wenn zwar die Sonne noch (von hinten) in der Bucht steht, aber die meisten Besucher schon gegan- (l gen sind. Das Strandlokal öffnet ab Mitte Mai bis ca. 18 Uhr. Nicht einmal eine Strandbar gibt es an der Cala S’Amonia, ca. 2 km südlich von Cala Llombards. Knapp vor der Ortseinfahrt zweigt die Zufahrt dorthin ohne Kennzeichnung nach rechts (Südwesten) ab. Man folgt der engen Straße, indem man sich zunächst links hält und dann einfach dem Verlauf nach. Oberhalb der Cala S’Amonia endet die Straße zwischen verstreut liegenden Sommerhäusern. Eine steile Treppe führt 100 m vor Straßenende an einem kleinen Apartmentblock hinunter an die spitz zulaufende felsige Bucht mit einem winzigen Strand und ein paar hochgezogenen Booten am Ende. Selten sieht man dort mehr als eine Handvoll Leute, obwohl selbst dieser abgelegene Platz lange kein Geheimtipp mehr ist. Linkerhand stehen, von einer durchlöcherten Felsnase gegen das Meer geschützt, durch die bei Seegang die Wellen spritzen, ein paar – im Sommer bewohnte – Bootsschuppen. Von dort sind es nur 200 m über ein Plateau (dessen Ausläufer zu einem Spaziergang hoch über dem Meer einladen) zur Cala Moro, einer langen Ausbuchtung der Cala de sa Comuna. Die kleine Kletterpartie hinunter zum schmalen Strand wird belohnt durch die karibischtotale Transparenz des türläsen Wassers. Schönere Badebuchten als diese gibt es auf Mallorca nicht. Besuchen Sie die Cala Llombards bei einem Mallorca Finca Urlaub.

Altstadt Alcudia auf Mallorca

Nicht zu verwechseln mit Port d’Alcudia liegt die älteste Stadt Mallorcas landeinwärts jeweils einen guten Kilometer von beiden großen Buchten des Inselnordens entfernt. Die auf Touristen eingestellte Infrastruktur innerhalb der Stadtmauern hat sich in den letzten Jahren stark verdichtet. Für individuell buchende Touristen bieten sich einige kleine Stadthotels oder Mallorca Fincas an. In Alcudia stößt man aus jeder Richtung an eines der mittelalterlichen Stadttore oder direkt auf die mächtigen Mauern. Sie blieben fast rundum erhalten und wurden restauriert. Aber nur auf der Nordwestseite sind sie gesichert und auf einer Länge von etwa 500 m (zwischen Stierkampfarena und Stadttor-West) begehbar. Vor allem an der oberen (nördlichen) Einfahrt in die Stadt findet man viel Platz in Open-air Cafes an der Placa Carles V (dort ist auch Parkraum vorhanden), aber schöner und ruhiger sitzt man im Fußgängerbereich im Zentrum (Plaija Constitucio). Auf einen Bummel durch die Altstadt sollte man nicht verzichten. Dazu gehört, so möglich, auch ein Besuch im Museum der Kirche Santjaume. Sie ist an der Durchgangsstraße in die Stadtmauer integriert und bietet eine seltene Kombination gotischer Bauweise im Hauptschiff mit einer Barockkuppel in der Seitenkapelle. Auf Altären und Skulpturen beeindruckt reicher Gold- und Silberschmuck. Die Präsentation vieler interessanter Fundstücke aus der Umgebung im archäologischen Museum, lässt die römische Periode lebendig werden, die bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. dauerte und erst durch den Vandalensturm beendet wurde. Die Realität der freigelegten Grundmauern einer römischen Villa (an der Straße Ma-12 nach Las Gaviotas) ist etwas ernüchternd wie auch der Zustand der Ruinen des Amphitheaters (Zufahrt von der Straße nach Port d’Alcudia). Die Stätten sind eingezäunt und nur noch mit Führung zu begehen. Info im Museum. Einen Blick hinein lohnt ggf. die kompakte kleine Stierkampfarena in der Nordwestecke der Stadt (mit Bar), so nicht zugesperrt. Im Sommer finden dort bisweilen unblutige Kämpfe mit jungen Stieren statt. Die Zeiten dafür werden angekündigt. Gute Restaurants gibt’s heute in Alcudia eine ganze Reihe.

Restaurants auf Mallorca im Trend

Von Jahr zu Jahr nimmt die Zahl der Restaurants auf Mallorca vor allem in der gehobenen und Luxusklasse zu. Auch die Mittel-klasse orientiert sich qualitativ nach oben. Tatsächlich macht der kulinarische »Aufschwung« Mallorca schon fast zu einem Gourmet-Geheimtipp – wiewohl zu oft nicht eben niedrigen Kosten. Aber das Bild ist sehr unterschiedlich. Mit der Einführung des Euro kam es zu Verzerrungen derart, daß bestimmte gute Häuser, die fair umrechneten, preislich im Mittelfeld landeten und andere nur mäßig gute Lokale nach großzügiger Aufrundung gehobene, oft zu hohe Preise verlangten, was aber zum Teil zwischenzeitlich korrigiert wurde. Es gibt indessen immer noch Restaurants, wo das Preis/Leistungsverhältnis seither arg aus dem Lot ist. Weitere Informationen über eine Mallorca Finca mieten erhalten Sie hier. Unter den Ortsbeschreibungen findet der Leser eine große Zahl allgemein empfehlenswerter Restaurants, darunter auch eine ganze Reihe kulinarisch bekannter und gelobter Adressen. Wenn es aber darum geht, besondere Empfehlungen für den Urlaub auszusprechen, kann die makellose Küchenqualität kaum das alleinige Kriterium sein. Sicher mögen sich viele Mallorca-Besucher durchaus einmal einen teuren Gourmet-Schmaus gönnen. Aber der Aspekt »Wo sitzt man besonders schön, urig oder originell?« dürfte oft eine größere Rolle spielen, zumindest solange damit eine ordentliche und/oder speziell mallorquinische Qualität der Küche (bei erträglichen Preisen) einhergeht. Ganz konkret: Der phänomenale Blick etwa von der Terrasse des Restaurants La Victoria auf die hinter der Serra Tramuntana untergehende Sonne schlägt für den Autor locker ein Michelin-Stern-Erlebnis, selbst wenn Karte und Küche eher dem Durchschnitt zuzurechnen sind. Und versprechen nicht der urmallorquinische Geller Sa Premsa in Palma oder das Cal Dimoni in Algaida ein originaleres Ferienerlebnis als etwa das Tristan in Puerto Portals, dessen raffinierte Zubereitungen auch in München zu haben wären? Der geneigte Leser merkt schon, wohin »der Hase» hier laufen soll. Die Subjektivität bei der Zusammenstellung der Favoriten ist also groß im erläuterten Sinn, und auch das Preisniveau spielt eine Rolle. Manch anderes Restaurant hätte hier genauso hineingepasst; die Entscheidung für oder gegen eine Aufnahme in die »Bestenliste« fiel nicht leicht. Welche Punkte im Einzelnen für die Berücksichtigung bedeutsam waren, ergibt sich aus der Kurzkennzeichnung. Da eine Rangfolge innerhalb der doch ziemlich heterogenen Felder nicht sinnvoll erschien, wurden die Restaurants nach Orten alphabetisch geordnet.
Klar ist, daß die Qualität der Küche nicht bei jedem Besuch und jedem Gericht der Einschätzung entsprechen kann, die hier gege-ben wird. Tendenziell jedoch dürfte der Leser mit der Mehrheit der empfohlenen Restaurants – im Rahmen der entsprechenden Vorgaben – überwiegend gute Erfahrungen machen:

Ferienhäuser und Fincas auf Mallorca

Pauschal- und Individualbuchung
Hotel-Apartments sind, obwohl in vielen Fällen eher eng als geräumig, selten billig. Sofern die Tageskosten nicht separat ausge-wiesen sind, lassen sich die effektiven Mietkosten bei Pauschalangeboten leicht aus dem Preis für l Woche Aufenthalt ableiten, wenn man vermutliche Flugkosten abzieht und die Differenz mit der zugrundeliegenden Belegungszahl multipliziert (und für den Tagestarif durch »7« dividiert). Außerhalb der Monate Juni bis September verlangen an Reiseveranstalter nicht gebundene Vermieter für identische Zeiträume oft weniger. Dabei stehen die für den Pauschaltourismus typischen Ein- und Zweiraumapartments (in größeren Anlagen) auf dem individuellen Markt kaum zur Verfügung; die meisten derartigen Wohnungen sind geräumiger und von der Ausstattung her oft ansprechender.

Finca-Ferien
Zunehmend bieten aber auch die Reiseveranstalter Einzelobjekte und Wohnungen in kleineren Komplexen an. Viele davon bezie¬hen sich auf kleine und große Fincas auf dem Land, die zu Ferienhäusern umgebaut wurden. U.a. findet man bei TUI, Thomas Cook und Jahn-Reisen von Jahr zu Jahr mehr derartige Angebote.

Internet
Hier gibt es neben den großen auch Spezial Anbieter, wie z.B. www.mallorca-fincavermietung.com vor allem für den Bereich Soller in allen Preisklassen. Überwiegend kann man sich bei ihnen im Internet ein recht gutes Bild von Objekten (und Tarifen!) machen. Suchmaschinen listen zahlreiche Einträge unter »Fincas Mallorca« oder “Apartments Mallorca«.