Strände in Palma de Mallorca
Vielen gelten Palmas Strande als Inbegriff Mallorcas überhaupt. Im Sommer tobt hier das Leben und es wird eng, laut und bunt; im Winter verwaisen Strand lokale und Betonburgen und nur vereinzelt finden Einheimische und Fremde den Weg an den Strand. Anderen wiederum erscheint die kilometerlange Partyzone als der Insel ganz und gar wesensfremd, als eine Art exterritorialer Vergnügungspark. Auch wenn es zwischen beiden Anschauungen kaum einen Ausgleich gibt, wird wohl niemand bestreiten, dass hier die Erschließung Mallorcas für den Massentourismus ihren Ausgang nahm, und nach wie vor ist die Beliebtheit der Strande Palmas ungebrochen. Zwischen Juni und September gibt es Sonne, Strand und Sangria satt und Feierwütigen werden kaum Grenzen gesetzt. Für Kinder sind die flach abfallenden Strände mit dem feinkörnigen Sand ein Ferienparadies und so finden auch ihre Eltern Erholung in den kostbarsten Wochen des Jahres. Einen Urlaub abseits des Massentourismus finden Sie bei Mallorca Finca Vermietung.
In den letzten Jahren bemühten sich die Behörden, den schlimmsten Wildwuchs einzudämmen. Hotels und Strandbauten wurden renoviert, Strandpromenaden angelegt und selbst der Ausschank der beim teutonische Publikum so beliebten Sangria, einer Mischung aus Rotwein, Fruchtsaft und Hochprozentigem, wurde auf kleinere Gefäße beschränkt. Nach der Fußball-WM 2006 wurde die zulässige Dezibel Zahl für Außenbeschallung heruntergesetzt und nach Mitternacht muss die Musik ganz aus bleiben. Dennoch kann in Mallorcas erster Skihütte »Almrausch« oder im »Oberbayern« immer noch di ganze Nacht gefeiert werden. Entlang der Bier- und Schinkenstraße dehnt sich die deutsche Meile rund ur den sogenannten Ballermann, eine Verballhornung den spanischen Bezeichnung für Balneario (Badeort).
Eigentlich gehört die lang gezogene Bucht zwischen dem Flughafen Son Sant Joan und S’Arenal zu zwei Gemeinden, der Westteil zu Palma, der östliche zu S’Arena Allerdings nimmt das kaum jemand so genau und die Erteilung der Strandabschnitte in 15 Balnearios von O; nach West tut ihr Übriges. Etwa in der Mitte, bei Balneario 6, befindet sich der eigentliche Ballermann, das Zentrum des deutschen Spaßtourismus, auch wenn 1998 die entsprechende Schild an dem Strandlokal abmontiert wurde.