Mallorca Süd-Westküste von Cala Mayor bis zur Küste En Blanes

Um von Palma aus zur Westküste der Insel zu gelangen, nehmen wir die Strandpromenade und lassen den Club de Mär und die Torre de Pelaires, ein historisches Baudenkmal aus dem 15. Jahrhundert und die historische Wehranlage von Porto Pi, hinter uns, die einen Kontrapunkt zu den übrigen modernen Bauten setzt. Ursprünglich waren es zwei Türme, die den alten Hafen von Palma schützten und es ermöglichten, die Bucht so mit Ketten abzuriegeln, dass die Hafenzutahrt
geschützt war, Als diese Landungsmauer zu klein wurde, begann man mit dem Bau einer neuen, die Ausgangspunkt des heutigen ist. Ein anderes bedeutendes Bauwerk in diesem Bereich ist der Palau Mari-vent, Sommerresidentz der spanischen Königsfamilie.
Wenn wir die Straße weiterfahren, gelangen wir in ein Paradies kleiner Badebuchten und herrlicher Strande. Hier gehen die Vegetation der Kiefernwälder mit den modernen Fremdenverkehrsanlagen eine gelungene Kombination ein, Erster Haltepunkt ist Cala Major, das kleine Calas bietet, die sich hinter den ersten Steilküsten verstecken, Dies ist einer der Punkte auf Mallorca, der die meisten
Badegäste anzieht, Seine strategische Lage schützt ihn zudem vor jedem Kälteinbruch, der andererseits in der Umgebung von Palma äußerst selten vorkommt, Von hier aus können wir das Dorf Genova aufsuchen und seine Höhlen besichtigen. Sie sind zwar klein, aber sehr eindrucksvoll. Sie bestehen aus einer Reihe kleiner Säle, mit Felsbildungen in rötlichen oder weißen Farbtönen.
Neben Cala Major liegt ein anderer dynamischer Ferienort: Sant Agustf. Er verfügt über zahlreiche Chalets und Hotels, die sich an den Abhang eines Hügels schmiegen, Er besitzt ebenfalls einen wichtigen Sporthafen. Sieben Kilometer von Palma entfernt liegt Ca’s Catala, früher Urlaubsgebiet für die Stadtbevölkerung verfügt es heute über moderne Hotelanlagen und Freizeit- und Sportangebote aller Art. Die Strande, die wir anschließend erreichen, liegen schon auf dem Gebiet der Gemeinde Calvia, das an der Küste entlang bis Peguera reicht, Calvia war früher ein von der Landwirtschaft geprägter Bereich, der heute ganz im Zeichen des Fremdenverkehrs steht, da hier bedeutende Ferienanlagen errichtet worden sind. Seine Siedlungen liegen direkt am Meer und werden von den für dieses Gebiet so typischen Kiefernwäldern gesäumt. Dies sorgt dafür, dass die Temperatur an den Stranden sowohl im Winter als auch im Sommer sehr angenehm bleibt. Zwei Kilometer von Ca’s Catalä entfernt, immer noch in der Bucht von Palma, gelangen wir nach Nietes Drei der Küste vorgelagerte kleine Inseln haben diesem Strand seinen Namen gegeben. Im Volksmund heißt es, dass das Wasser hier so sauber ist, dass die sich in ihm spiegelnden Kronen der Kiefern die Badenden zu berühren scheinen, Obwohl er klein ist, ist der Strand von Nietes einer der besten Strande in der Nähe von Palma. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er durch von Kiefernwäldern bestandene Hügel vor den Unbilden des Wetters geschützt ist, In der Umgebung von Illetes gibt es zahlreiche Hotels, Restaurants, Cafes und Nachtlokale.
Von Illetes aus können wir einen Ausflug ins Landesinnere machen, um das Schloss Bendinat zu besuchen. Hier finden wir großzügige Gartenanlagen mit einem Palast, der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, Wie berichtet wird, erhielt er diesen Namen, weil König Jaume l,, nachdem er in dieser Gegend eine einfache aus einem Laib Brot und einer Knoblauchknolle bestehende Mahlzeit zu sich genommen hatte, ausrief: Be hem dinat! (Wie gut haben wir gespeist!), Vor kurzem wurde der Palast von der Stiftung Astroc für Ausstellungen renoviert und zum Sitz des Instituts von Valencia für Moderne Kunst (IVAM) auf Mallorca.
Wir kehren auf die Landstraße zurück und fahren weiter nach Westen, um Badebuchten zu genießen, die im Winter warm und im Sommer kühlend frisch sind, Portals Nous ist eine gekonnt in die Landschaft integrierte Siedlung, die von einem dichten Kiefernwald dominiert wird. Mehrere Felsen im Meer haben hier in gewisser Weise ein vor der Brandung geschütztes Schwimmbad geschaffen. Besonders in diesem Gebiet ankern Schiffe von Touristen, um hier einige Tage Erholung zu finden, Hierfür verfügt Portals Nous über einen bedeutenden Sporthafen, Port Portals, der vor allem durch seine exklusiven Bars und Restaurants und seine große Vielfalt an Geschäften bekannt ist.
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Mallorca Ferien im Inland der Insel im Mittelmeer

Bis in die 1960er war die Landwirtschaft Mallorcas wichtigstes wirtschaftliches Standbein. Kartoffeln, Schweinswürste, Johannisbrotfrüchte, Feigen, Olivenöl und Wein ernährten nicht nur Mallorca, sondern auch das spanische Festland – und andere Länder. Vieles davon wird immer noch angebaut, aber ein Großteil des Landes liegt brach. Als es mit der Landwirtschaft immer mehr bergab ging, erschien der ländliche Tourismus als Retter in der Not. Er bewahrte einige Dörfer und Landsitze davor, sich still und leise aufzulösen.

In diesem Kapitel geht’s um die Gegend zwischen Palma und Sa Pobla, bekannt als Es Raiguer. Es ist eine flache Region am Fuße der Serra de Tramuntana, die im Süden und Osten in die riesige Es Pla („Ebene”) ausläuft. Hier ragen nur ab und an mal Hügel mit Klöstern, Einsiedeleien oder Burgen auf der Spitze auf. In den Orten gibt’s bis auf ein paar Kirchen wenig Sehenswertes. Diese Ecke von Mallorca scheint einen tiefen Dornröschenschlaf zu schlummern. Aber es gibt einiges zu entdecken: versteckte Klöster, herrschaftliche Häuser, arabische Brunnen, alte Windmühlen und abgelegene Dörfer mit Restaurants in jahrhundertealten Weinkellern. Überall in der Ebene stehen an Straßen und Gabelungen Kreuze als Wegmarkierungen, die oft wunderschön aussehen.

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Urlaub im Kleinwalstertal sowie Vorarlberg in Österreich

Südwestlich von Oberstdorf, nahe der österreichisch-deutschen Grenze, liegt das Kleinwalsertal (Kleines Walsertal). Das Große Walsertal erstreckt sich südlich des Bregenzer Waldes bzw. nördlich von »-Bludenz.
Obwohl das 15 km lange Kleinwalsertal zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört, erhielt es 1891 Zollanschluss an das Deutsche Reich – es ist durch mächtige Zweitausender (Widderstein, Un-tschenspitze, Hoher Ifen) von Österreich getrennt und hat somit zum übrigen Vorarlberg keine Straßen- bzw. Bahnverbindung. Es gibt hier österreichische Briefmarken, auch die Autos haben österreichische Kennzeichen (Zollausschlussgebiet). Allerdings durften bis vor einiger Zeit im Kleinwalsertal Verhaftete nicht über deutsches Gebiet nach Österreich transportiert werden und mussten in Begleitung eines erfahrenen Bergführers einen mehrstündigen Fußmarsch über verschiedene Joche und Pässe hinüber nach Österreich auf sich nehmen. Im 14.-16. Jh. erwartete Kriminelle im Kleinwalsertal eine andere Strafe: Kapitalverbrecher mussten am Tatort eigenhändig drei Kreuze, »Sühnekreuze«, aus Stein meißeln und aufrichten. Sie stehen in Mittelberg unterhalb der Pfarrkirche St. Jodok neben der Wal-mendingerhornbahn.
Das Kleinwalsertal ist ein breitwelliger Talgrund, durch den die Breitach fließt und über dessen waldbedeckte Flanken schroffe Kalkgipfel aufragen. Es ist eines der reizvollsten und bekanntesten Gebirgstäler und wird wegen seines Hochgebirgsklimas und der schneesicheren Lage besonders als Wintersportregion viel besucht. Die Gemeindeteile Riezlern, Hirschegg, Mittelberg und Baad umfassen etwa 5000 Einwohner. Ihre Vorfahren sind um 1300 aus dem schweizerischen Kanton Wallis eingewandert – willkommen als Spezialisten für die Erschließung rauer Hochgebirgstäler. Mit weit reichenden Freiheiten wie Selbstverwaltung, vererbbaren Lehnshöfen und niedrigen Naturalabgaben versüßten die mittelalterlichen Landesherren die Mühen der Kolonisten. Die Landesherren wechselten, die Freiheiten wie die »Schwizer« Mundart blieben, und auch das traditionelle walserische Brauchtum mit alten Trachten wird weiterhin gepflegt.
Ausgangsort für einen Besuch des Kleinwalsertales ist Oberstdorf in den Allgäuer Alpen. 6 km hinter dem Ort erreicht man beim Gasthof Walserschanz die deutsch-österreichische Grenze. Der Weg führt weiter talaufwärts mit schönem Blick auf den Hohen Ifen und auf die Gottesackerwände.
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Genießen Sie in den Ferien auf der Insel Mallorcas Weine

Schon zur Zeit der alten Römer wurde auf Mallorca Wein angebaut. Aber erst seit ein paar Jahren loben ihn Weinkenner auch für seine Qualität. Gerade mal 30 Weingüter mit insgesamt rund 2500 ha Anbaufläche produzieren eine eher bescheidene Menge. Das meiste davon wird in Mallorcas Restaurants und Hotels weggebechert. Die Weingüter gibt’s v. a. in den beiden DOs (Denominaciones de Origen), in Binissalem und im Zentrum der Insel – hier gedeiht der Wein optimal in Ma-nacor, Felantix und Llucmajor. Internationale Reben wie Cabernet Sauvignon ranken neben einheimischen Sorten wie Manto Negro, Fogoneu und Callet. Zu den einheimischen Weißweinen gehören Prensal Blanc und Giro Blanc. Sie werden mit katalanischen Trauben wie Parellada, Macabeo und Moscatell oder mit internationalen Rebsorten wie Chardonnay zu Cuvees veredelt.

Highlights sind die würzigen, ausgewogenen und vollmundigen roten Cuvees, in denen fast immer Manto Negro drin ist. Weiße und Roses können mit Mallorcas Roten qualitativ noch nicht mithalten und machen bis jetzt nur ein Viertel der Produktion aus.

Die Nummer eins der Weingüter ist Anima Negra, wo moderne, charaktervolle Rotweine gekeltert werden. Aber auch Bodegues Ribes, Bodegues Maciä Batle, Finca Son Bordils und der Ökowinzer Jaume de Puntiro sind gute Adressen.

Schon zur Zeit der alten Römer wurde auf Mallorca Wein angebaut. Aber erst seit ein paar Jahren loben ihn Weinkenner auch für seine Qualität. Gerade mal 30 Weingüter mit insgesamt rund 2500 ha Anbaufläche produzieren eine eher bescheidene Menge. Das meiste davon wird in Mallorcas Restaurants und Hotels weggebechert. Die Weingüter gibt’s v. a. in den beiden DOs (Denominaciones de Origen), in Binissalem und im Zentrum der Insel – hier gedeiht der Wein optimal in Ma-nacor, Felantix und Llucmajor. Internationale Reben wie Cabernet Sauvignon ranken neben einheimischen Sorten wie Manto Negro, Fogoneu und Callet. Zu den einheimischen Weißweinen gehören Prensal Blanc und Giro Blanc. Sie werden mit katalanischen Trauben wie Parellada, Macabeo und Moscatell oder mit internationalen Rebsorten wie Chardonnay zu Cuvees veredelt.

Highlights sind die würzigen, ausgewogenen und vollmundigen roten Cuvees, in denen fast immer Manto Negro drin ist. Weiße und Roses können mit Mallorcas Roten qualitativ noch nicht mithalten und machen bis jetzt nur ein Viertel der Produktion aus.

Die Nummer eins der Weingüter ist Anima Negra, wo moderne, charaktervolle Rotweine gekeltert werden. Aber auch Bodegues Ribes, Bodegues Maciä Batle, Finca Son Bordils und der Ökowinzer Jaume de Puntiro sind gute Adressen. Zur Weinprobe auf der Insel ein Fincahotel Mallorca buchen.

Bunyola auf Mallorca und die arabischen Gärten im Urlaub genießen

Über den Coll de Honor führt die C-210 nun weiter hinab nach Bunyola. Der nach wie vor verwinkelte Ort mit seinen extrem schmalen Straßen war früher ein bedeutendes Zentrum des Oli-venanbaus und ist heute für seine Kräuterliköre berühmt. Ein Bummel durch den Ort mit seiner hübschen Placa lohnt! Wer samstags anreist, kommt in den Genuss des authentischen Wochenmarkts, der noch nicht von Souvenirhändlern mit Ledergürteln etc. bevölkert wird. Größtes Problem ist es, einen Parkplatz zu finden. Ein Stück unterhalb liegt jedoch die Bahnstation des Roten Blitzes , sodass man bequem mit dem Zug anreisen könnte.

Jardins d’Alfabia
Ganz in der Nähe von Bunyola liegen an der Tunneleinfahrt nach Söller die Jardins d’Alfabia, in denen die arabischen Gartenarchitekten ihre Vorstellungen vom Paradies verwirklichten. Laubengänge, Springbrunnen und Teiche, eingebettet in das üppige Grün mediterraner Vegetation, verzaubern jeden Besucher. Dattelpalmen begleiten eine sanft ansteigende Freitreppe zu einer überwölbten Zisterne. Der tiefer gelegene Teil des Gartens ähnelt mit seinen dichten Palmenbeständen einer afrikanischen Oase, aber auch das barocke Gutshaus ist ein Juwel, angefüllt mit erlesenem Mobiliar, Wandteppichen und Gemälden.

Sa Raixa
Biegt man bei Bunyola nach links auf die Hauptstraße nach Palma, erreicht man nach ca. 2 km die Zufahrt zum Landgut Raixa (ausgeschildert), das ebenfalls arabischen Ursprungs ist und nach der Reconquista zunächst an Guillem de Montegri fiel, der sich große Verdienste bei der Eroberung Mallorcas erworben hatte. 1797 ging das Gut in den Besitz Kardinal Antonio Despuigs über, der es nach italienischem Vorbild umgestaltete. Anfang des 19. Jh. wurde der Landsitz sich selbst überlassen. Viele der Kunstgegenstände wanderten ins Museum des Castell de Bellver in Palma. Von 1998 an stand das Anwesen zum Verkauf. 2001 bot die Modeschöpferin Jil Sander 8,4 Mio. €, der Inselrat machte jedoch sein Vorkaufsrecht geltend und begann 2004 mit der Renovierung. Im September 2009 wurden die Gärten teilweise geöffnet (tgl. 10-14 Uhr mit Führung). Man erkundige sich nach dem aktuellen Stand.
In den Ferien einen preiswerten Familien Urlaub auf einer Mallorca Finca zur Erholung genießen.